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Wetter Deutschland

Ausgegeben am Donnerstag, 20.07.2017 17:34

Heute verlagern sich die Gewitter aus dem Westen zunächst in die Mitte, am Nachmittag dann in den Norden und Osten des Landes. Dann lebt auch im Süden die Gewittertätigkeit wieder auf. Dabei besteht örtlich wieder Unwettergefahr durch heftigen Starkregen, nach Osten zu auch größerem Hagel während. Im Westen kommt dagegen im Tagesverlauf die Sonne vermehrt zum Vorschein. Die Temperatur erreicht an den Küsten 20 bis 23 Grad, sonst 23 bis 28 Grad, im Südosten und der Lausitz bis 31 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig und kommt aus Südwest. In Gewitternähe können Sturmböen auftreten. In der Nacht zum Freitag kommt es bei starker Bewölkung vor allem im Osten und Südosten zu weiteren teils kräftigen Schauern und Gewittern, die bis zum Morgen jedoch weitgehend ostwärts abziehen. In der Westhälfte bleibt es bei nur geringer Bewölkung und geringem Schauerrisiko weitgehend trocken. Dabei kühlt es auf Tiefstwerte zwischen 18 und 9 Grad ab, mit den höchsten Werten Richtung Oder.

Am Freitag kann im Nordwesten und Westen sowie Teilen der Mitte des Landes bei überwiegend nur geringer Bewölkung länger die Sonne scheinen. Vor allem nach Süden und Südosten zu, etwa südlich des Mains, ist es stärker bewölkt und schon ab dem Vormittag entwickeln sich Schauer und Gewitter, die auch kräftig ausfallen können. Dabei besteht erneut örtlich Unwettergefahr. Ansonsten können anfangs auch im Nordosten noch letzte Schauer fallen. Die Temperaturen erreichen 25 bis 31, im Norden 20 bis 25 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger, in Schauern und Gewittern mitunter stark böiger Südwestwind. In Verbindung mit Gewittern sind Sturmböen nicht auszuschließen.
In der Nacht zum Samstag greifen die teils kräftigen Schauer und Gewitter weiter nordwärts bis in den Mittelgebirgsraum aus. Etwa östlich der Elbe bleibt es aber noch meist trocken. Die Temperaturen sinken auf 18 bis 10 Grad.

Am Samstag ist es im Nordosten anfangs noch sonnig und trocken. Ansonsten muss bei wechselnder, nach Norden zu auch starker Bewölkung verbreitet mit teils kräftigen Schauern und Gewittern gerechnet werden. Lokal können die Gewitter dabei auch wieder durch heftigen Starkregen unwetterartig ausfallen. Lediglich westlich des Rheins besteht ebenfalls ein etwas geringeres Schauer und Gewitterrisiko. Dort kann die Wolkendecke auch mal stärker auflockern, bevor zum Abend von Westen neue dichte Bewölkung aufkommt. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 25 und 30, in Küstennähe 20 bis 25 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger Südwestwind. In Gewitternähe kann es teils schwere Sturmböen geben.
In der Nacht zum Sonntag fallen vielerorts schauerartig verstärkte, teils auch gewittrige Niederschläge. Vor allem im Norden und Nordosten können diese auch länger anhalten und kräftig ausfallen. Bevorzugt in der Südhälfte des Landes sind lokal zeitweise auch Auflockerungen mit längeren trockenen Phasen möglich. Die Tiefstwerte liegen zwischen 18 und 11 Grad.

Am Sonntag ist es wechselnd bis stark bewölkt. Dabei muss in der Nordhälfte sowie südlich der Donau mit Schauern und Gewittern gerechnet werden, die östlich der Elbe sowie im Südosten auch kräftiger ausfallen können. Unwetter sind nur noch wenig wahrscheinlich. Im Südwesten und im Lee der Mittelgebirge können die Wolken mitunter auflockern, ansonsten sind größere Wolkenlücken selten. Während im Osten und Süden noch einmal 24 bis 28 Grad zu erwarten sind, bewegen sich die Temperaturen sonst zwischen 19 und 24 Grad. Der Wind weht meist mäßig aus West bis Südwest und frischt bisweilen böig auf. In Gewitternähe kann es Böen bis Sturmstärke geben.
In der Nacht zum Montag fällt in der Nordhälfte gebietsweise weiter schauerartig verstärkter, anfangs auch gewitteriger Regen. Die Niederschläge im Süden klingen dagegen weitgehend ab. Größere Auflockerungen sind vor allem in Teilen der Mitte wahrscheinlich. Es kühlt sich auf 16 bis 10 Grad ab.

Quelle: Deutscher Wetterdienst

Vorhersagekarte für Deutschland

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